Sonntag, 5.9.2010
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Philipp Melanchthon PDF Drucken E-Mail

Biographie Philipp Melanchthon

149716. Februar, Philipp Melanchthon wird also Sohn des kurfürstlich pfälzischen Rüstmeisters Georg Schwarzerdt in Betten geboren.
1508Vater und Großvater sterben beide im Oktober; Philipp kommt auf die Lateinschule in Pforzheim; sein Großonkel verleiht ihm den griechischen Humanistennamen Melanchthon.
1518 Herausgabe der ersten Druckschrift "Über die freien Künste" und einer griechischen Grammatik; Berufung an die Universität zu Wittenberg; Beginn der Freundschaft zu Luther.
1519Vorlesung über Homer und über den Titusbrief; Teilnahme an der Leipziger Disputation.
152025. November, Philipp Melanchthon heiratet Katharina Krapp; er eröffnet die erste Schola privata.
1521Melanchthon schreibt die erste evangelische Glaubenslehre, die "Loci communes".
1528Melanchthon verfasst eine Neuordnung des kursächsischen Schulwesens; er begleitet den Kurfürsten Johann zum Reichstag nach Speyer.
1530Der Reichstag findet in Augsburg statt, es kommt dabei zum Augsburger Bekenntnis und dessen Verteidigung.
1532Melanchthon schreibt seinen Kommentar zu den Römerbriefen.
1535Überarbeitung der "Loci theologici"; das Täuferreich in Münster wird niedergeschlagen.
1537Herausgabe der Schmalkaldischen Artikel; Verfassung der Schrift "Über Macht und Primat des Papstes".
1538Melanchthon verweilt in Berlin.
1540Melanchthons "Confessio Augustana Variata" erscheint; Treffen von Hagenau.
1541Verhandlungen mit Eck in Worms.
1544"Reformation Wittenbergicia".
1546Tod Luthers; Ausbruch des Krieges zwischen dem Kaiser und den protestantischen Fürsten; die Familie Melanchthon verlässt Wittenberg für einige Monate.
1546-47 Schmalkaldischer Krieg; Beziehungen zum neuen Kurfürsten Moritz von Sachsen.
1548-60 Angriffe streng lutherischer Theologen überschatten das Leben Melanchthons.
1557 Teilnahme am Religionsgespräch in Worms; Tod seiner Frau Katharina.
1559 Letzte Ausgabe der "Loci theologici".
1560 19. April, Philipp Melanchthon stirbt in Wittenberg und wird in der Schlosskirche neben Marthin Luther begraben.


(Quelle: Pötschke, Julia, Völker, Stefanie, Jhon, Martin, Wasserscheidt,
Phillip/ Leben und Wirken Phillip-Melanchthons/ September 1998)